Sie wäre
eine typische Puch, die mit Merkmalen wie dem massiven Rahmen
mit dem geschmiedeten Brustrohr, der Pressstahlgabel, der
Kupplung im Hinterrad, den Laufrädern mit den großen
Innenbackenbremsen, der Beleuchtungsanlage, und nicht zuletzt
dem aus zwei Hälften bestehenden Kraftstofftank aussieht
wie andere Modelle des Grazer Traditionsunternehmens auch,
wenn da nicht dieser völlig untypische Motor wäre.
Die 800er Puch hat erstens den einzigen in der Marcellino
Ära selbst entwickelten Viertaktmotor (für die
500er aus 1929 wurde ja ein JAP Aggregat aus England angekauft),
und dann noch dazu ein Vierzylinder! Etwas vergleichbares
bekam man nur bei Zündapp, und genau bei dieser Nürnberger
Marke hatten sich die österreichischen Behörden
auch bedient gehabt, bevor die Nazis Exportbeschränkungen
verhängt hatten. |