Puch ist DIE österreichische
Traditionsmarke, keine andere Firma war hierzulande mehr
Motorräder verkauft, keine anderes Unternehmen hat
mehr Entwicklungsarbeit geleistet, keine andere Marke kann
auf eine derart lange Geschichte zurückblicken. So
ist Österreich deshalb natürlich das Land der
Puch-Sammler und Spezialisten: in wie vielen Garagen und
Privatsammlungen kann man beinahe lückenlos anhand
der dort stehenden Exponate die Entwicklungsgeschichte der
Grazer Firma verfolgen (wenn man einmal die sehr selten
zu findenden Viertakter der Zeit vor dem ersten Weltkrieg
außer acht läßt)? TF, TT, SV, SG, und alle
deren Ableger aus den 50er und 60er Jahren gehören
genau so dazu wie die Modelle aus den 30ern: T3, S4, 200er,
220er, oft sogar eine schöne 500er Zweizylinder. Ganz,
ganz selten eine der nur 550 mal gebauten 800er Vierzylinder.
Beinahe ebenso selten ist die 350er, deren Erscheinungsbild
unverkennbar auf ein Geländemodell hinweist: der hochgezogene
Auspuff, die Federung (die nach heutigen Maßstäben
aber äußerst bescheiden wirkt) und eine gewisse
Hochbeinigkeit.... |