Hatte Puch vor
dem ersten Weltkrieg ausschließlich Viertakter gebaut,
kam in den 20er Jahren eine technische Wende, hervorgerufen
durch Ing. Giovanni Marcellino, der mit dem Konzept des
Doppelkolben-Zweitakters und Leichtmotorrädern das
Grazer Unternehmen aus der finanziellen Senke holte. Die
125er LM, das 220 Modell sowie die 250er wurden zum Hit.
Was dem Publikum aber fehlte, waren hubraumstärkere
Modelle, die auch Seitenwagentauglich waren. Also musste
man sich in Graz etwas einfallen lassen – das tat man, nachdem
man 1929 einen Versuch mit dem englischen JAP Triebling
gewagt hatte, ab 1931 mit einem eigenen Motor. |