1948 betrat eine
neue Firma die ohnehin schon stark bevölkerte Bühne
der italienischen Motorraderzeuger, um im heiß umkämpften
Segment der Schnapsglasklasse mitzukämpfen: Motom Italiana
aus Mailand. Ihr erstes Produkt war ein richtig sportlich
angehauchtes Moped mit einem originellen Zentralrohrrahmen
aus Pressstahl, an dessen unterem Rahmenteil an einer Strebe
der Motor stehend befestigt war. Und das war kein Zweitakter,
wie meistens bei der Konkurrenz verbaut, sondern ein echtes
viertaktendes Schmuckstück, dessen Ventile über
Kipphebel und Stoßstangen gesteuert waren. Das 48ccm
Motörchen verhalf dem Flitzerchen zu ca. 50 Km/H Höchstgeschwindigkeit–
„a g’mahteWiesn“ für Edelbastler! |