| 1907
erlebte die „Fee“ ihre zweite Premiere bei der Motor Show
London, nur stand jetzt Douglas auf dem Tank. Der Hubraum
war auf 340ccm gestiegen, aber sonst entsprach das Modell
„A“ in etwa der „Fee“: ein Fahrradrahmen, knapp unter dem
Tank hing längs der Motor, Getriebe gab es keines.
27 Exemplare entstanden in diesem Jahr, 24 davon wurden
auch verkauft. Nicht viel besser ging es im darauffolgenden
Jahr, von den Modellen „B“ und „C“ wurden zusammen nicht
mehr als 50 Einheiten gebaut! Der Erfolg kam mit dem Modell
„D“ im Jahr 1909. Der Motor lag etwas tiefer, was durch
einen neuen Rahmen möglich wurde, und er hatte erstmals
eine Simms Magnetzündung. Später im Jahr kam ein
Zweiganggetriebe. Derart ausgerüstet, konnte Douglas
beim Six Days Trial im schottischen Hochland den Teampreis
erringen. „Win on sunday, sell on monday“, und
wie man ab da verkaufte! Über 1000 Maschinen wurden
1909 abgesetzt! Endgültig in aller Munde war Douglas,
als Eli Clark (der für Douglas Rahmen lieferte) 1910
das „End to End“ Rennen gewann. Die ca. 1500 Km von Schottland
bis zur Westküste Englands (Lands End) legte er in
39 Stunden und 40 Minuten zurück, damit unterbot er
die bestehende Rekordzeit um nicht weniger als fast 18 Stunden!
Das 350er Model „J“- hier eine Ausführung
aus dem letzten Modelljahr 1920 - mit Zweigang getriebe,
Fußrasten statt Brettern und dem flachen Lenker wurde
als „Sport“ bezeichnet. Das sollte aber wohl eher an die
oben angesprochenen Sporterfolge erinnern, denn für
Renneinsätze gedacht war die „J“ sicher nicht. Hat
sie doch schon Mühe, den leichten Korbseitenwagen zu
schleppen! |